we both carry scars, don’t we?

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„there is no reason not to follow your heart.“
(steve jobs)
hier gibt es ein wunderschönes poster mit einem weiteren wunderbaren zitat von steve. und hier kann man sich noch mal inspirieren lassen. egal ob man ihn als person nun mag/mochte oder nicht – hört es euch einfach an. stay hungry, stay foolish.

yawny at the apocalypse

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noch weniger antrieb, noch weniger ausblick.
andrew bird, armchair apocrypha – mein herz in musikalischer form ausgeblutet; diese morgen, die das licht fast senkrecht in mein zimmer eingefallen ist, ein gang mit grünem teppich dazwischen, eine runde angenehmes einsam. der verstand macht ja eigentlich nur das, was er tun soll – fragen lösen, probleme lösen, stattdessen aber löst er mich auf.
„we’ve all been changed from what we were; our broken parts left smashed off the floor.“
(editors – smokers outside the hospital doors)

and your leg is a dagger, ram it through my chest

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manchmal stolpert man über denkansätze, auf die man selber noch nicht gekommen ist. auf die man ohne den gehörigen schubser wahrscheinlich auch nie gekommen wäre; man erhofft sich davon eine verbesserung der situation, hilfe zur selbsthilfe quasi, die ist nötig, vor allem, weil es mittlerweile so weit gekommen ist, dass ich überhaupt keinen antrieb mehr habe, noch nicht mal, mich früh aus dem bett zu schälen, wofür das ganze eigentlich, dann wieder die schuldgefühle, dann die selbstzweifel, schließlich fährt man sich selber wieder gegen die wand, weil man sieht, wie man sein studium auf dauer verbockt.
ich probiere es jetzt mal mit mindfulness-based cognitive therapy, ist schon merkwürdig, sich deswegen ein selbsthilfebuch zu kaufen, es ist ja nicht in meinem interesse, dass es schlimmer wird, ich will auch keine anti-depressiva, abgesehen davon, dass man sowieso über ein jahr auf eine therapie warten dürfte. ich mag raus aus dieser spirale, ich mag nicht an die wand fahren, ich mag dinge ändern und ich will vor allem, dass es mir besser geht, denn eigentlich habe ich, versteckt unter meiner haut, hunger auf leben.
darauf gekommen via iTunes U (Oxford University: The New Psychology of Depression).

wenn sie flüstern, dass es schallt

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es ist schon gar nicht mehr überraschend, zu dieser erkenntnis zu kommen, gar nicht mehr schwierig, nachzuvollziehen, schließlich sind es ja nicht nur die von einem besuchten orte das, was das leben ausmacht, vor allem aber die menschen, die man auf dem weg getroffen, mit denen man einen teil seines lebens geteilt hat.
bin zur zeit dabei, das zimmer, das ich im haus meiner eltern bewohnt habe, ein wenig von mir zu säubern. interessant, wie viel man von sich hinterlassen will, noch interessanter, wie viel man durch den schredder jagt, noch viel interessanter, über erinnerungen zu stolpern, die man unter all dem negativen, das man durchstanden hat, fast schon verschüttet hat.

auch wenn wir gehen, weiß ich nicht wohin

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du kannst nur die zonen bewohnen, die dich durch die stille treiben. und dann sind es wieder die dinge, die ich liebe, die du bewohnst. wenn ich mein entwurzeltes herz durch den wald trage, dir nachlaufe, dir nachjage, nicht hinterherkomme, weil du meine wege hinter mir kreuzt. weil du meine einsamkeit, mein beisammensein, mein ergriffensein kennst und es durchläufst, es durchdringst, bis du auf durch meine haut durch auf meinen knochen angekommen bist, mit einem lächeln, einem lächeln, einem lächeln.
//*und das ist lange lange her.

it’s good to know you’re out there

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mitte/ende september.
der tag war mal wieder mit schmerzen gesegnet, mal viel, mal wenig, alles in wellen. angst vor psychosomatischen symptomen, wäre ja nicht das erste mal. das hoffen auf einen wetterumschwung, der all diese ausfälle erklärt. manchmal muss ich mich noch an meine begegnung mit dem krankenhaus im letzten oktober erinnern, das heißt begegnung mit k.o. tropfen und diversen panikattacken im nachhinein. merkwürdig war es wirklich, keine kontrolle über den eigenen körper zu haben, weder stehen, sitzen, wirklich liegen zu können, zu merken, dass man am eigenen erbrochenen fast erstickt, zu wissen, wer gerade redet, aber nicht zu verstehen, was genau gesagt wird. im nachhinein: unfassbare dankbarkeit meinen freunden gegenüber, wer weiß, was sonst irgendwer mit mir angestellt hätte.
bei obigen fotos haben f. und ich da so einen kleinen Ausflug gemacht. einmal in richtung hechtviertel, für ein großes bisschen farbe und ein kleines bisschen schmerz. dabei habe ich stark darüber nachgedacht, ob ich mich wirklich auch noch irgendwann stechen lassen möchte oder nicht. das resultat: unentschlossenheit. auf jeden fall durfte ich den tätowierprozess mit zustimmung des tätowierers dokumentieren. f. wohnt jetzt woanders und fehlt jetzt. sehr.

intermezzo

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(*)

Rainer Maria Rilke: Menschen bei Nacht
Die Nächte sind nicht für die Menge gemacht.
Von deinem Nachbar trennt sich die Nacht,
und du sollst ihn nicht suchen trotzdem.
Und machst du nachts deine Stube licht,
um Menschen zu schauen ins Angesicht,
so mußt du bedenken: wem.
Die Menschen sind furchtbar vom Licht entstellt,
das von ihren Gesichtern träuft,
und haben sie nachts sich zusammengesellt,
so schaust du eine wankende Welt
durcheinandergehäuft.
Auf ihren Stirnen hat gelber Schein
alle Gedanken verdrängt,
in ihren Blicken flackert der Wein,
an ihren Händen hängt
die schwere Gebärde, mit der sie sich
bei ihren Gesprächen verstehn;
und dabei sagen sie: Ich und Ich
und meinen: Irgendwen.
* you’ve got to hide your love away
(ich warte auf zwei neue spielzeuge. das kameramuseum und objektivarsenal wachsen langsam, aber stetig)