when someone great is gone

Untitled by smallcutsensations

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Das ist die Dringlichkeit der Dinge. Es pulsiert immer mehr, schiebt das Ambivalente, das sich sonst durch meine Adern zieht, weg, schmeißt es heraus. Ich zittere noch immer, die Dramatik, die Idiotie, die Sinnlosigkeit, die alles relativiert. Die beiden Extreme: Leben und Tod, vielleicht lernt man das, je älter man wird, vielleicht lernt man, dass man nicht alleine gelassen werden sollte. Vielleicht lernt man, zu fragen, zu bitten, nicht alleine zu sein. Das ist wohl noch immer der Schock und der Unglaube.
Je mehr ich nicht darauf eingehe, wie es mir geht, desto einfacher die Antwort: schlecht bis gerade so okay, aber mit Maske besetzt. Dann wird es irgendwann real.

Das ist die Dringlichkeit der Dinge. Das ist das, was sich in Schneisen durch die Körper schlägt, vielleicht verstehst du meine Rhetorik in dieser Hinsicht irgendwann. Ich mag mich in deine Schneisen stellen, die, in dir drin und die, die du hinterlassen hast. Nicht, um zu schauen, wie ich sie auffüllen kann oder ob das Grundwasser schon einsickert. Sondern um zu sehen, wie schön sie aussehen, bei gutem und bei schlechtem Licht. Die Dringlichkeit der Dinge, die das Urvertrauen füttert. Dinge laufen lassen, ohne sie benennen zu müssen. Aus sich selbst herauskriechen, weil man an sich und anderen wachsen möchte.

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