rebel yell

Untitled by smallcutsensations

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∆ 15

Dann pule ich die Maske in Schichten herunter, die Fingernägel voller Holzsplitter, voll Beton, voll Gänsehaut. Erste Etagen schneiden das Licht ab, vielleicht liegt es daran. Oder ist dir das nie aufgefallen?
Ich weiß nicht, ob du weißt, dass ich manchmal verschüchtert bin, weil ich nicht gelernt habe, anders danke zu sagen. Da sind oft Kreuze anderer auf meinen Schultern und mein eigenes. Man trägt, was man tragen will und kann, aber ruhig bin ich nur dort, wo die großen Hände sind. Da flattert nichts chaotisch hin und her, da fällt nichts in mir auseinander, da setzt sich alles zusammen, da tut nichts weh, da wächst man.

Das tun, was natürlich ist und sich natürlich anfühlt. Mein Vater, der meinen emotionalen Idealismus gelegentlich an den Pranger stellt. Mein Vater, der mir immer sagte, man braucht einen Ort, an dem man gern ist und die verschiedenen Konzepte von Heimat, die ich versucht habe zu lernen, von dir, von euch, von den anderen. Heimat ist, wo nichts wehtut, sie wohnt in anderen Menschen.

in the midnight hour
she cried more, more more
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